Sulu CMS - Alternative zu Wordpress und Co?
20. November 2018

Wer nach einem performanten Content Management System (CMS) mit guter Bedienbarkeit (Usability) sucht, der sollte sich auf jeden Fall mit Sulu beschäftigen.

Zu Beginn eines jeden Webseiten-Projekts kommt irgendwann der Punkt, an dem man sich für ein CMS entscheiden muss, mit dem man die Webseite umsetzen möchte. TYPO3, Drupal oder WordPress sind nur einige von den vielen CMS, die man im Web finden und kostenlos nutzen kann. Auf die Frage, welches das beste CMS ist, kann man eigentlich nur mit “Es kommt drauf an…” antworten.

Für kleine Webseiten, die schnell online gehen sollen und bei denen (noch) keine Corporate Identity vorliegt, ist ggf. WordPress die richtige Wahl. Hier stehen viele fertige Designs (Themes) zur Verfügung, die man kostenlos oder für kleines Geld erwerben kann. Bei einer Unternehmenswebseite mit vielen Unterseiten, die eventuell in mehreren Sprachen gepflegt werden und für die ein Freigabeprozess für Redakteure implementiert sein soll, möchte man dagegen möglicherweise lieber TYPO3 oder Drupal verwenden.
Auch die Frage, wer später die Inhalte pflegen oder die Administration des CMS übernehmen soll, spielt bei der Entscheidung eine Rolle. Während man bei TYPO3 oder Drupal meist einen Entwickler oder eine Agentur als Support benötigt, ist es bei WordPress möglich, dass der Kunde die Administration der Webseite (auf eigene Gefahr) selbst übernimmt.

Das noch relativ junge CMS Sulu wurde von der Internetagentur MASSIVE ART Webservices GmbH aus Österreich entwickelt. Zunächst war Sulu nur für die eigenen Kundenprojekte gedacht. Das Ziel war es hochperformante Apps auf einer zuverlässigen Entwicklungsumgebung programmieren zu können.
Im Oktober 2018 wurde ein eigenes Unternehmen für Sulu gegründet. Das Sulu-Team konzentriert sich nun voll auf die Weiterentwicklung und das Vorantreiben der Community.

Sulu wurde für professionelle Webpräsenzen mittelständischer Unternehmen oder Internetplattformen entwickelt und tritt damit in Konkurrenz zu TYPO3, Drupal und Co. Dies fanden auch wir spannend für unsere Kunden.

Dieses moderne CMS bietet einen benutzerfreundlichen, intuitiven Administrationsbereich zur Pflege der Inhalte mit einem einfachen User-Berechtigungssystem. Es basiert auf dem State-of-the-Art PHP Framework Symfony und unterstützt moderne Technologien wie Varnish oder ElasticSearch. Im Frontend setzt Sulu auf die Templating-Engine Twig und auf eine eigene XML-Struktur zur Konfiguration der Webseite und deren Seiten-Templates. In diesem XML-Dateien wird u.a. eingestellt, welche Seitentypen/Templates im Adminbereich gepflegt werden können und welche Inhaltselemente dafür zur Verfügung stehen. Solche Konfigurationen werden in anderen CMS wie z.B. Drupal üblicherweise direkt im Adminbereich vorgenommen, was den Entwicklungs- und Deployment-Prozess i.d.R. erschwert, weil Diskrepanzen zwischen der Implementierung und dem Stand der Datenbank auf den (Test-)Systemen entstehen können. Durch das Ablegen der Konfigurationen als XML-Dateien, können diese nah zum Code bzw. der Implementierung versioniert und gleichzeitig deployt werden.
Sulu ermöglicht damit professionelle Entwicklungs- und Deployment-Prozesse und richtet sich an Webentwickler und Internetagenturen, die Webprojekte ihrer Kunden langfristig betreuen und weiterentwickeln.

Wir haben Sulu dieses Jahr erfolgreich in unseren Projekten eingesetzt. Neben der Umsetzung unserer eigenen Webseite haben wir die Webseite der Agentur Innovation Radicals und des MeinPilates Studio mit Sulu relauncht und das nächste Projekt ist bereits in Planung.

Autor/in

Franziska Dyckhoff
Franziska Dyckhoff
Entwicklerin für Webseiten und Internetplattformen
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